8. Dezember 2016

Erlebbare Prototypen – Von der Idee zum interaktiven Modell

Wir  unterstützten Kunden während des kompletten Prozess von der Ideenfindung bis hin zum fertigen interaktiven Modell. Ziel ist die Präsentation von innovativen Ideen. Diese können durch den hohen Grad an Interaktivität und Nähe zur Serie beurteilt und evaluiert werden. Bedienkonzepte können in einem agilen Prozess Schritt für Schritt entwickelt, evaluiert, verworfen, neu gemacht werden um schlussendlich das beste für den Nutzer zu bekommen.

 

Die Ideen

Wir bei Feynsinn haben Spezialisten, die durch anerkannte, moderne Methoden zur Ideenfindung Workshops organisieren und die Ergebnisse strukturiert aufarbeiten. Im Bereich der User-Experience hat sich für uns der Einsatz sogenannter Personas als gutes Mittel herausgestellt. Eine Persona ist eine sehr konkret beschriebene Person, welche das neue System nutzen wird. Dabei spielen Alter, Geschlecht, Beruf und Interessen eine große Rolle. In Workshops wird sich in diese Personas hineinversetzt und ganz neutral Ideen generiert. Wie sieht der Tagesablauf aus, was wird aktuell genutzt, wo sind Defizite, wo kann man das Leben einfacher  machen, wo sind Ängste. Am Ende hat man einen großen Pool an unterschiedlichsten Ideen, welche erst jetzt bewertet werden. Zum Beispiel mit der Technik der Thinking Hats. Vier oder mehr Leute setzten sich an einen Tisch. Jeder bekommt eine Rolle z.B. der Kritiker, der Optimist, der Analytiker und der Techniker. Jeder muss in seiner Rolle die Idee vertreten oder Kritik üben. So bekommt man eine sehr gute Wertung aller Ideen und Sie als Kunde können auswählen welche Ideen es in das Schaumodell schaffen.

 

Die Optik

Anschließend werden die ausgewählten Ideen in Bedienkonzepte umgewandelt. Erst grob in einfachen Mockups oder Zeichnungen. Anhand derer kann man die Bedienung schon sehr gut beurteilen. Man merkt schnell, welche Buttons, Menüs und Bedienwege machen Sinn. Wo kann man etwas weglassen wo fehlt noch etwas. Ziel ist es immer den Nutzer möglichst intuitiv zu führen.

Dies führt dann zu ausgestalteten Screendesigns, welche nach gestalterischen Gesichtspunkten und nach Kunden Vorgaben wie ein Corporate Design erstellt werden.

 

Die Software

Nun ist es an der Zeit den Bildern Leben einzuhauchen. Durch unsere langjährige Erfahrung sind wir in der Lage sehr schnell erlebbare HMI Anwendungen zu entwickeln. In früheren Zeiten mit Adobe Flash, heute mit modernen Browsern, als HTML5 Anwendung. Dafür haben wir einen Baukasten an Modulen, die zum Einsatz kommen können. Das geht von der Animation bis hin zur Anbindung von externer Hardware, innovative Eingabegräten und Sensoren. Dabei setzen wir auf Standards wie CAN-Bus und Websockets. Unsere Lösungen sind plattformunabhängig. Durch den Einsatz von HTML5 sind sie in fast allen modernen Browsern lauffähig. Sie als Kunde können sich im laufenden Prozess das Ergebnis jederzeit auf dem eigenen PC anschauen.

Der Fantasie sind mit HTML5 keine Grenzen gesetzt. Animation, Übergänge, Filme und sogar 3D Inhalte sind heute möglich.

Die Hardware

Um am Ende wirklich ein erlebbares Modell zu haben genügt es nicht, sich das User Interface am Laptop anzuschauen. Und hier spielt Feynsinn einen weiteren Trumpf aus. Durch den EDAG Konzern stehen uns alle Disziplinen zur Verfügung, ganz nach dem Motto „Alles aus einer Hand“. Man braucht ein Hardware Modell, das kann ein einfacher Tischaufsteller sein, aber auch ein komplettes Fahrzeugmodell wie unser EDAG Soulmate. Gerade im automobilen Umfeld ist ein Touchscreen nicht genug. Moderne, innovative aber auch klassische elektronische Eingabegeräte können durch unsere Kollegen konzipiert, entwickelt und konstruiert werden. Den Ideen sind hier keine Grenzen gesetzt. Von einfache Knöpfen, Dreh-Drück-Stellern, über ungewöhnliche Touch-Flächen bis hin zu Gestensensoren und Augentrackern können wir alles an Sensoren integrieren.

 

Der Prototyp

Alles Endet in einem Modell, welches begeistert. Das umfasst nicht nur große und komplexe Modell mit vielen Sensoren und Bildschirmen wie der EDAG Soulmate. Sondern auch kleine Modell, mit nur einem Bildschirm und wenigen Knöpfen. Ganz nach unserem Grundsatz „Weniger ist Mehr“. Unser Ziel: Je weniger der Endnutzer überfordert wird umso intuitiver ist die Bedienung. Umso mehr Akzeptanz wird man bekommen. Der Nutzer steht im Mittelpunkt, das heißt der Einsatz von Technik sollte nicht der Technik wegen erfolgen, sondern immer um dem Nutzer einen Vorteil zu bringen. Das größte Geschenk, welches man einem Nutzer machen kann ist Zeit. Wenn der Nutzer schneller und frustfreier zum Ziel kommt, dann haben wir unsere Aufgabe erfüllt.

 

Unsere Kunden

Mit unserern Prototypen haben wir schon viele Kunden wie Bosch, BMW, Audi und Hyundai begeistert.

Hyundai im HMETC haben wir über den gesamten beschriebenen Prozess begleitet. Der EDAG Soulmate zuerst bei Bosch auf der CES gesehen ist zu einem globalen Phänomen geworden. Die ganze Welt spricht darüber.

https://www.3d-grenzenlos.de/magazin/zukunft-visionen/edag-soulmate-auto-aus-3d-drucker-27158073/

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